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Fach- und andere Wörter einfach erklärt Damit Sie alles verstehen, was in den Artikeln auf unserer Homepage und in Medizin-Büchern und Zeitschriften steht und was der Arzt so vor sich hinmurmelt. Viel Spass dabei!
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E - Chisana ABCEiweiss (Protein) und AminosäureEiweiss oder Protein sind Makromoleküle, die zur Hauptsache aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und - seltener - Schwefel aufgebaut sind.Die kleinsten Bausteine der Eiweisse heissen Aminosäuren. Bisher sind über 250 Aminosäuren entdeckt worden. Im Zusammenhang mit mit dem Eiweiss sind 23 davon wichtig, diese nennt man proteinogene Aminosäuren.Der Organismus erwachsener Menschen kann acht lebensnotwendige Aminosäuren nicht selber herstellen. Sie heissen Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalalin, Tryptophan und Lysin.Kinder brauchen zusätzlich Tyrosin, da deren Organismus diese noch nicht selber herstellen kann.Aminosäuren erfüllen wichtige Funktionen im Zusammenhang mit unserem Erbgut (DNA).Das Eigelb des Hühnereis ist das Mass aller Aminosäuren. Im Eigelb sind die essentiellen Acht zu gleichen Teilen vertreten und können vom Organismus zu 100% verwertet werden. Deshalb werden alle anderen Eiweiss-Lebensmittel am Hühnerei gemessen. Bei der Milch ist beispielsweise Threonin nur zu 91% vertreten. Somit kann - Justus von Liebig lässt grüssen - die Milch nur zu 91% ordentlich verstoffwechselt werden und es fallen eine erhebliche Menge von Aminosäure-Resten an. Den Bedarf an Eiweiss decken wir über die Nahrung, beispielsweise durch den Verzehr von Fleisch, Fisch, Käse, Sojaprodukten, Hülsenfrüchten und andere mehr. Während wir den leckeren Geschmack der Speisen nachspüren, setzt die Verdauung ein und zerlegt das Eiweiss in die einzelnen Aminosäuren. Zur Hauptsache durch die Dünndarm-Wand reisen die Aminosäuren in die Leber und werden dort zu körpereigenem Eiweiss umgebaut. Eiweiss ist einer der wichtigsten Stoff im Organismus und ermöglicht uns
G - Chisana ABCGlögglispielDas Glögglispiel ist eine Schulkinder-Tradition, um Leuten auf dem Schulweg einen Streich zu spielen. Die Kinder läuten an Hauseingängen an allen Glocken und rennen schnell wie der Wind weg. J - Chisana ABCJustus von Liebig und das Gesetz vom absoluten Minimum
Der deutsche Chemiker Professor Justus von Liebig (1803 - 1873) hat einiges erfunden, was uns heute noch schmeckt und was die Erträge in der Landwirtschaft steigert. Zu seinen bekanntesten Entdeckungen gehören
Er hat sich überlegt, weshalb Pflanzen teilweise - trotz grünem Daumen - nicht so recht wachsen und gedeihen wollten. Während seiner Forschungen dazu, stiess er auf das Werk des Agrarwissenschaftlers Professor Philipp Carl Sprengel (1787 - 1859). Dieser hatte als erster das "Gesetz vom absoluten Minimum" formuliert. Justus von Liebig hat durch seine Erfolge dieses fundamentale Lebensprinzip populär gemacht, weshalb es ihm fälschlicherweise zugeschrieben wird. Was hat es nun mit diesem "Gesetz vom absoluten Minimum" auf sich?
Der Bottich besteht aus lauter Latten, die längs nebeneinander stehen. Nehmen wir einmal an, jede Latte ist ein Stoff, der für unser Wachsen und Gedeihen notwendig ist. Oder jede Latte steht für die benötigte Menge eines Stoffes, um einen chemischen Prozess vollständig ablaufen zu lassen - beispielsweise einen Stoffwechsel-Prozess. So kann der intakte Kübel bis zum Rand gefüllt werden. Auf chemische Prozesse und die Entwicklung von Lebewesen bezogen bedeutet dies, dass alles, was dazu gebraucht wird in genügender Menge vorhanden ist und sich ein Lebewesen vollständig entwickeln kann. Jedes Lebewesen kann sich nur soweit entwickeln und jeder chemische Vorgang kann nur soweit ordentlich ablaufen, wie die geringste Menge eines dazu benötigten Stoffes (auch Licht) vorhanden ist. Justus von Liebig hat bei seinen Kunstdünger-Experimenten festgestellt, dass selbst optimal gedüngte Pflanzen nicht gedeihen, wenn ihnen Sonnenlicht fehlt. Wir Menschen brauchen nebst einer optimalen Ernährung auch moderate Aktivitäten an der frischen Luft damit wir uns wohlfühlen und optimal gesund bleiben.
SCH - Chisana ABCSchulsylvesterSchulsylvester ist ein Schweizer Brauch. Am letzten Schultag im Jahr ziehen die Schulkinder frühmorgens durch die Strassen und veranstalten einen Heidenlärm und allerlei Unsinn. Harmlose Varianten, die schon mal nerven können, sind das "Glögglispiel" oder das Ausschäumen von Briefkästen mit Rasierschaum. |


